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Feb19
Poker um Schweizer Mobilfunk-Zukunft ist in vollem Gang
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Poker um Schweizer Mobilfunk-Zukunft ist in vollem Gang
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Es geht unter anderem um schnelleres Surfen und grssere Datenkapazitt: Das Handy ist fr die Konsumenten mehr als ein Telefon.
Bild: KeystoneArtikel zum Thema
- Warum in der Schweiz Telefonieren teuer bleibt
- Millioneninvestitionen gegen den Datenkollaps
- Swisscom muss Preise fr Letzte Meile reduzieren
Stichworte
- Swisscom
- Orange
- Sunrise
- Telekommunikation
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Eigentlich ist fast alles geheim: wann die Auktion der Mobilfunklizenzen stattfindet, wer mitmacht, wie lange sie dauert. Klar ist lediglich, dass es teuer wird: Mindestens 630 Millionen Franken mssen die Bieter gemeinsam aufwerfen, wenn sie weiterhin ein Netz betreiben wollen. Es knnte aber auch deutlich mehr werden. Das entscheidet sich dieser Tage, denn der Poker um die Zukunft des Schweizer Mobilfunks ist gemss Informationen des TA in vollem Gang.
Die Schweizer Auktion ist einzigartig. Noch nie wurden in Europa smtliche Mobilfunkfrequenzen auf einmal neu vergeben. Das macht das Verfahren extrem komplex. Das Auktionssystem ist so kompliziert, dass die beteiligten Firmen Swisscom,
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Sunrise und Orange sowie allenfalls kleinere Nischenanbieter extra eine spezialisierte Beratungsfirma anheuern mussten, um richtig zu bieten. Davon gibt es weltweit kein Dutzend.Ausserdem braucht jeder Bieter einen speziellen Computer mit einer Rechenleistung, die jene eines normalen PCs bei weitem bersteigt, einen Ersatzcomputer, falls der erste ausfllt, eine strungsfreie Standleitung ins Internet, eine zweite strungsfreie Standleitung, falls die erste wider Erwarten gekappt wird und smtliche wichtigen Leute in einem Raum. Dort entscheidet sich, ob ein Bieter das bekommt, was er will und fast wichtiger: was es kostet.
Hohe Schweizer Mindestpreise
Versteigert werden Lizenzen fr 61 Blcke in 11 Kategorien auf 5 Frequenzbndern gltig bis 2028. Die eine Hlfte des Spektrums wird bereits von Swisscom, Sunrise und Orange genutzt. Die andere kommt neu dazu, um des explodierenden Datenvolumens Herr zu werden und das Surfen schneller zu machen.
Die Mindestpreise schwanken je nach Kategorie und Band zwischen 2,7 und 21,3Millionen Franken pro Block. Am teuersten sind tiefe Frequenzen (800 und 900 Megahertz); diese Signale haben die grsste Reichweite. Das bedeutet weniger Antennen und tiefere Kosten.
Hohe Schweizer Preise
Im Vergleich zu Deutschland oder sterreich sind die Schweizer Mindestpreise relativ hoch. In der Schweiz startet nur eine einzige Kategorie unter 3 Millionen Franken, in Deutschland war nur eine darber. In sterreich zahlten die Anbieter knapp 3 Millionen fr einen Frequenzblock, bei dem der Schweizer Mindestpreis bei 8,3 Millionen liegt.
Grund sind die schlechten Erfahrungen bei der letzten Auktion hierzulande. Weil Sunrise und Diax kurz vor der Versteigerung der UMTS-Lizenzen fusioniert hatten, waren fr drei Lizenzen nur drei Bieter angetreten. Sie gingen fr den Mindestpreis von je 50 Millionen weg, whrend in Resteuropa Milliarden in die Staatskassen flossen.
Segen fr den Staatshaushalt?
Frs aktuelle Budget rechnet Bern mit Einnahmen von 630 Millionen dem Mindestpreis. Alles, was darber liegt, sind unerwartete zustzliche Einnahmen, welche die Staatsrechnung aufbessern. Gut mglich also, dass der Staatshaushalt 2012 bereits in wenigen Tagen mit Hunderten Millionen im Plus liegt. ber das Ergebnis der Auktion lsst sich allerdings nur spekulieren.
Ein Indiz dafr liefern Beispiele aus dem Ausland. In Deutschland und Italien, wo vor kurzem 800-Megaherz-Blcke vergeben wurden, stieg der Preis auf 600 bis 700 Millionen Franken pro Block. Im Angebot waren wie in der Schweiz 6 Blcke. Das macht 3,6 bis 4,2 Milliarden allein fr dieses Band. In anderen Kategorien lagen die Preise im ein- bis zweistelligen Millionenbereich. Allerdings ist der Schweizer Markt viel kleiner als in diesen Nachbarlndern.
Einnahmen in Milliardenhhe?
Ein weiteres Indiz lieferte Swisscom-Konzernchef Carsten Schloter diese Woche. Gegenber Analysten erklrte er, es sei gut mglich, dass die Swisscom aufgrund der Ausgaben fr die Mobilfunklizenzen gezwungen sein knnte, ihre Nettoverschuldung zu erhhen. Ausgehend von den Steuern und Zinsen 2011 sowie den fr 2012 angepeilten Eckwerten (operativer Gewinn, Investitionen, Dividende) lsst sich ausrechnen, dass Schloter Ausgaben von ber 500 Millionen Franken nicht ausschliesst. Hochgerechnet auf alle drei sicheren Bieter ergbe das mindestens 1,5 Milliarden.
Damit wird man den Ambitionen der Swisscom allerdings nicht gerecht. Heute sei das verfgbare Mobilfunkspektrum gleichmssig auf die drei Anbieter Swisscom, Sunrise und Orange verteilt, erklrte Schloter den Analysten. Wir belegen nur ein Drittel, obwohl wir deutlich mehr Kunden auf unserem Netz haben als die anderen. Das will er ndern: Die Versteigerung ist eine Chance, unseren Anteil deutlich zu erhhen.
Auktion kann Wochen dauern
In der ersten Runde geben die Firmen jeweils ein Gebot ab eine Kombination aus der Menge der Blcke, die sie pro Kategorie wollen, und den Preisen, die sie pro Block zu zahlen bereit sind. Das wird so oft wiederholt, bis fr keine Kategorie mehr Gebote abgegeben werden, als im Angebot sind.
Das kann Tage oder Wochen dauern. In der zweiten Runde geht es nur noch darum, wer innerhalb einer Kategorie welche Blcke erhlt nicht alle sind gleich attraktiv. Die Firmen geben ein Gebot ab, der Hchstbietende erhlt den Zuschlag, zahlt aber nur den zweithchsten Preis. (Tages-Anzeiger)
Erstellt: 18.02.2012, 10:14 Uhr
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59 Kommentare
Ursi Brock
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Am gnstigsten fr die Konsumenten wre strikter Service Public ohne Freq. Versteigerungen und ohne Profitmaximierungen dafr mit Auflagen wie reinvestition der Profite in Anlagen oder zu Preissenkungen, Pauschalgebhren die einzig den Kunden etwas bringen, nmlich billigste und gute Telcodienste ohne hellgraue AGB’s, Knebelvertrge, intransparenten Kostenstrukturen, Aktionre…
AntwortenPeter Wolf
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Auf der einen Seite wird Geld in den Staatshaushalt fliessen, aber auf der anderen Seite werden die Unternehmen die Lizenzen abschreiben, so dass sie weniger Steuern zahlen.
AntwortenFranz Meyer
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“Die Firmen geben ein Gebot ab, der Hchstbietende erhlt den Zuschlag, zahlt aber nur den zweithchsten Preis.”
Da kann man sich als Bieter berlegen einen hohen Preis zu bieten, um den Zuschlag sicher zu bekommen und gleichzeitig hoffen, dass der Zweitplatzierte einen vernnfigeren Preis bot. Wenn alle die gleiche berlegung machen treibt das den Preis… Und Swisscom kann Tarife rechtfertigen.
AntwortenMike Weber
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Welcher Sinn hat dieses System? Der Bund kassiert Miliarden fr warme Luft und wir Konsumenten bezahlen es am Ende wieder… aber fr unsere gewhlten Volksvertreter in Bern als legitim wenn man Firmen die Substanz nimmt und die Konsumenten doppelt besteuert!
AntwortenEugen Fischer
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Sorry, aber wenn der Staat nur noch Gebhren sich einverleibt, dann kann die doch die Gebhren fr die Kunden nie auf die richtige Bahn bringen, denn fr die Zukunft ist ein echter Markt gefragt und kein vom staat vorgegebener! Ist nicht eben der freie Markt so klein, dass k e i n Makrt in der Schweiz richtig eingefhrt werden knnen. Falsche Aussagen wegen der Politik!
AntwortenErnst Dittmar
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Die Chance auf einen echten Markt hat die WEKO genial hintertrieben, indem die Fusion von Sunrise und Orange verhindert wurde. Der einzige echte Konkurrent von Swisscom, France Telecom, zieht sich nun vom Schweizer Markt zurck. Es fhrt offenbar kein Weg an einer Initiative und der Festschreibung tiefer Mobilegebhren in der Verfassung vorbei.
Hubert Mller
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Schn fr den Staat – schlecht fr uns Konsumenten! – Denn wir mssen die hohen Kosten fr die Betreiber mit hohen Tarifen bezahlen. – Eigentlich zockt uns damit der Staat ab.
Antwortenmarco stefan
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und alles zahlt im endeffekt der kunde mit noch hheren gebhren. also auch hier, in zukunft neue indirekte steuern. siehe auch z.b. fleischimport aus sdamerika, rund 100 millionen jhrlich, die in die bundeskasse fliessen. und wer zahlt immer…… der konsument!
AntwortenJrg Kuoni
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Anstatt Schulden zu machen soll die Swisscom die Kosten auf den konsumenten berwlzen. Die verlangen schliesslich immer mehr Services und immer mehr Qualitt bei immer hheren Dichte von Sendemasten.
AntwortenAndr de Mont
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Alle finden es zu Teuer. Aber wenn ich hre, was fr Bldsinn tglich an den Handys verzapft wird, ist es immer noch viel zu Billig ! Von mir aus sollte die Min. 2.– kosten ! Ausserdem sind 80% der Handys im Umlauf vllig unntig. Ausserdem sollte eine Notwendigkeit beim Kauf nachgewiesen werden mssen !
AntwortenNick Schaefer
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Traurig: Keiner glaubt, hier werde im Interesse der Brger gehandelt.
AntwortenAdriano Granello
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Und wie verhlt es sich denn bei Swisscom (ehemalige PTT)? Dieses finanzkrftigste Unternehmen auf dem Schweizer Markt gehrt mehrheitlich dem Bund. Wenn Swisscom horrende Preise fr die Mobilfunkfrequenzen zahlt, ist dies demzufolge ein Nullsummenspiel fr den Bund. Oder anders herum: Der Bund kann sich nie so recht freuen, egal ob Swisscom, Orange oder Sunrise bieten…
AntwortenAnton Brtschi
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Am Ende werden die Konsumenten die Rechnung bezahlen. Die Kosten fr die ersteigerten Frequenzen werden schliesslich auf die Kunden berwlzt werden. Im Endeffekt also nichts anderes als eine verdeckte Handysteuer. Kein Grund zum Jubeln.
AntwortenMarc Steinemann
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Beim letzen Mal verdiente hier der Statt nichts im Vergleich zu Resteuropa.
Und doch drfen wir hier die teuersten Preise bezahlen.
Also bitte kassieren, fr uns bleibts teuer.Pascal Wegweis
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Wenn der Staat einfach allein nur fr die ERLAUBNIS, Frequenzen zu besetzen Milliarden einkassiert (ohne einen Gegenwert zu bieten), dann werden die Mobilfunkbetreiber zu nichts weiter als einfach die Steuereintreiber des Staates! Am Ende zahlen wir die Rechnung mit unseren Abos. Das ist eine zustzliche Steuer, nichts weiter!
AntwortenChristoph Rebholz
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immerhin sind Frequenzen ein beschrnktes Gut. Eine Bewirtschaftung ist daher durchaus gerechtfertigt.
Und siehe UTMS- die Preise, die vor ein paar Jahren fr eine Lizenz bezahlt wurden (s. Bericht), knnen wohl kaum die Ursache fr die hohen Handy-Tarife heute sein?hans zumstein
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Wieso darf SWISSCOM als “quasi Staatsbetrieb” -Aktienmehrheit gehrt dem Bund!- berhaupt mitbieten? Werden die nicht dafr sorgen, dass die Lizenzen mglichst viel Geld in die Bundes-Kasse splen? Bezahlen mssen die Zeche sowieso die Kunden und kassieren tut der Bund zweimal: Lizenzkosten plus berhhte mobil Tel Tarife.
AntwortenFred Bchi
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Hauptsache es bringt dem Staat Milliarden? Danke. Es sind doch die Rechten, die den Staat schwchen wollen, also sind diese Summen abzuwehren, oder nicht? Das Gegenteil ist der Fall, weil sie davon profitieren – Korruption! Und wie steht es um die Gesundheit der Menschen? Die ist so lange egal, als die Pharma-Industrie daran verdient – Korruption!
AntwortenWalter Meier
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Einfach boykottieren das Ganze, dann werden die Preise normal. Es ist nicht einzusehen, warum hier der Staat durch die Hintertre zu solchen Wahnsinnseinnahmen kommen soll. Nichts als indirekte Steuern.
AntwortenBruno Bernasconi
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@Walter Meier: Angenommen, Sie htten eine attraktive Liegenschaft zu verkaufen und die Interessenten stnden Schlange. Wrden Sie sie dann dem Erstbesten geben? Und zuschauen, wie der sie umgehend zum mehrfachen Preis weiterverkauft?
Rene Wetter
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@Meier: Nein es wird nicht billiger, die UMTS Lizenzen gingen in der Schweiz relativ gnstig, trotzdem haben wir die hchsten Tarife. In der Schweiz herrscht nur ein Pseudowettbewerb, das ist auch der Grund warum Swisscom bei Auslandengagements immer floppt, die sind gar nicht fit fr den Wettbwerb
Walter Meier
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@ B.Bernasconi Man knnte die Geschichte doch auch zu einem Fixpreis vergeben. Dann htte man die reelle Chance, dass die Preise fr Konsumenten auf ein normales Niveau sinken wrden. So schaukelt es sich hoch und am Ende zahlen wir die Zeche; und der Preisberwacher jammert im Chor mit dem Kassensturz.
Hans Abcherli
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@lucius Mayer: “Die Preise kaum hher als heute”?????! Wahrscheinlich sind Sie noch jung und kennen die Preise von “frher” gar nicht, bzw. mussten nie eine Rechnung selber bezahlen! Die Preise waren vor der Liberalisierung um Faktoren hher!!! Und dies sowohl im Mobile- wie im Festnetz! Also nicht ber Dinge proleten, von denen man nicht mal eine Ahnung hat!
Bruno Bernasconi
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@lucius mayer: Genau das wird doch mit den Lizenzen ausgeglichen, die dem Bund zugute kommen. Wenn mehrere Anbieter sich um die Kunden balgen mssen, besteht die reelle Chance, dass die Preise sinken. Sie drfen nicht vergessen, dass es hierzulande immer noch sehr viele Leute gibt, die keinen oder wenig Mobilfunkbedarf haben. Warum sollen die via Steuergelder die anderen subventionieren?
lucius mayer
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Sehr geehrter Herr Bernasconi, macht es wirklich Sinn aus ideologischen Grnden Wettbewerb zu suggerieren? Als die Schweizerische PTT Monopolistin war, waren die Preise kaum hher als heutzutage. Dabei kamen die Gewinne der Allgemeinheit anstatt privater bzw. teilweise staatlicher Oligopolisten zu.
Bruno Bernasconi
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@Walter Meier: Es steht Ihnen frei, einen besseren und gerechteren Vorschlag zu machen. Evtl. ein staatlicher Einheitsprovider la DDR: VEB Telekm?
Daniel Meier
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Am Ende gibt es dann wieder so ein Fiasko wie bei den UMTS Lizenzen. Aber nun, ob jetzt mit oder ohne neue Netze und LIzenzen: Der Nutzer wird davon nicht viel spren. Weder qualitativ noch finanziell (gnstigere Verbindungen)
Antwortenmarkus roth
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“es knnte dem staat milliarden bringen” das wird es auch tun. Das muss bezahlt werden durch die telefonfirmen, weshalb auch die tariffe nicht gnstiger werden und die teuersten im europa bleiben
AntwortenMatthias Kuhn
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Bei der letzten Auktion gingen die Frequenzen fr den Mindestpreis von 50 Mio. weg. Der gnstige Preis wurde direkt auf den Endkunden umgewlzt. Darum telefonieren wir jetzt so viel gnstiger als das Ausland. Nicht wahr?
Marc Wey
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Und da schreit einer, in der Schweiz seien die Handy-Tarife so hoch. Bei solchen Aussichten ist kaum anzunehmen, dass wir tiefere Telefongebhren bekommen werden, Diese sehr hohen Benutzungsgebhren (und damit steht noch keine Antenne) werden sicher den Telefonbenutzenden auf die Rechnung geschlagen. Hauptsache, der Bund hat einen Geldsegen – zu unseren Lasten.
AntwortenSam Brown
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EWS brauht geld, damit sie andere unsinnige Dinge finanzieren kann
AntwortenPeter Malada
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Genau, Geld in die Staatskasse, dafr Monat fr Monat hohe Handygebhren und der (staatliche) Preisberwacher, der darber schimpft, dass es in Deutschland viel gnstiger sei… Verstehe ich nicht
AntwortenSacha Meier
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Transparanter wre es doch, wenn der Staat die Frequenzen zu normalen Konditionen vergeben wrde – dafr aber von jedem Nutzer jhrlich pauschal eine Mobiltelefon- und Mobil-Internet-Nutzungssteuer ber CHF 360.– (das sind etwa die umgelegten Auktions-Umlagegebhren fr Letzteres) erheben wrde. Eingezogen werden knnte die Steuer via Billag oder der Steuerrechnung.
AntwortenJulian Hoegger
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Das ist nichts anderes als eine versteckte Steuer. Letztlich zahlt der Konsument. Eine Auktion wrde vielleicht Sinn machen, wenn tatschlich ein Markt spielen wrde im Mobiltelefoniebereich.
AntwortenParvaneh Ferhadi
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Segen fr den Staatshaushalt, vielleicht. Bezahlt von den Abonnenten dieser Mobilanbieter, die das ganz bestimmt weiterverrechnen werden. Hoffentlich werden mit dem Zaster wenigstens Staatschulden abgebaut.
AntwortenMichael Schatzmann
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…und dann wundern sich die Behrden wieder, warum in der Schweiz mobil Telefonieren so teuer ist – das Geld muss ja wieder irgendwo rein. Und wo holt man sich’s? Beim Konsumenten. Bravo Preistreiber Staat!
AntwortenKurt Mller
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Uns muss ja keiner erzhlen dass der Markt spielt. Drei Anbieter die sich nicht weh tun wollen, berteuerte Kommunikation generell und nun auch noch der Staat der seinen Obolus will. Werde nie verstehen warum wir zu diesen Preisen und Knebelvertragskonstruktionen der Tel. Firmen ja sagen aber man muss ja mit machen in der Kommunikations-Welt von heute, leider und gezwungenermassen.
AntwortenMax Torcouver
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Andererseits ist es richtig, dass der Staat die Betreiber in der Hochpreisinsel Schweiz abschrpft. Wir alle sind “der Staat” und profitieren dadurch in einer sozialen und demokratischen Art und Weise.
Nell Andris
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Toll, der Wahnsinn geht also weiter und weiter bis wir alle krank sind, Hauptsache man kann daran verdienen und die Zeche zahlen die anderen! Und alle machen mit – ursprnglich ging es um die Grundversorgung im Handynetzt – und jetzt muss jeder berall ins Internet knnen und die Antennen verstrahlen auch die Wohnquartiere, so dass man sich auch nachts nicht mehr erholen kann!
AntwortenStefan Hotz
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Herr Andris: Die Schtigen brauchen ihren Stoff. Glauben sie etwa, die liessen sich von irgendwelchen Bedenken abhalten?
Herr Maier: Schauen sie mal ber den Tellerrand (also in nicht werbeabhngige Medien), dort finden sie auch jede Menge Studien die Nell Andris’ These sttzen.Sacha Meier
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@Nell Andris Wenn Sie sich nachts vor lauter Handy-Strahlung nicht mehr erholen knnen, wrde ich einen Handystrahlen-Neutralisator der Schweizer Firma Fostak Technologies AG nehmen. Dank des Placebo-Effektes wirkt der besonders gut.
Franz Bollenmoser
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Internetzugang ist ein Menschenrecht. Wurde neulich so entschieden.
Und fr den Elektrosmog gibts spezielle Tapeten, die den abhalten sollen. Die Esoteriker wollen ja auch an ein paar Dummen was verdienen.Hans Meier
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Ach. Hren Sie doch mit diesem Mrli endlich mal auf!!! Immer dieses Gejammere “oooch soviele Strahlen”… mein Gott! Daran ist noch niemand gestorben! Gibt jede Menge Studien, die das auch belegen! Ziehen Sie in die Wste, dort haben Sie nur die Strahlen aus dem Weltall…
Peter Spahr
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Der Markt in DE ist ca. 10x grsser, insofern sollten bei uns die “800-Megaherz-Blcke” eher nur einen Zehntel kosten. Diese Kosten knnen die Firmen brigens von der Steuer abziehen. Unklar, ob die bung fr den Steuerzahler unter dem Strich was bringt…aber eine interessante Beschftigung fr hochbezahlte Manager ist es bestimmt.
AntwortenMarc Diethelm
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Eine geheime Auktion? Ich dachte die Schweiz sei eine Demokratie… Leider ist es, sobald es um Big Business geht mit der Transparenz zu Ende. Der Brger ist letztendlich bloss ein Konsument und der wird ausgepresst. Viel sinnvoller wre es die Kosten der Infrastruktur tief zu halten und die Mobilbetreiber zu verpflichten definierte Maximalpreise nicht zu berschreiten.
AntwortenHans Willi
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Das ist der Unterschied. Wre die (einzige) Telefongesellschaft staatlich bruchte es keine solche unsinnige Auktion. Die Gewinne (welche selbstredend auch da fliessen) gingen in die Staatskasse, wobei sie um viele Millionen tiefer wren, was den Konsumenten zugute kme und nicht den CEO’s. Aber scheinbar braucht es “Konkurrenz” bei 8 Mio. Einwohnern. Wie bei den Krankenkassen…..etwas ist krank.
AntwortenSerge Jacometti
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Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie sich Zeiten zurck wnschen als man nur bei der PTT einen Telefonapparat mieten (nicht kaufen) konnte und das nach 3 Monaten Wartezeit fr 50.– / Monat und fr 5Fr/min durfte man dann in die USA telefonieren. Der Markt schafft Angebote, der Staat ist zu trge dafr, dachte das htten wir durch nach dem Kommunismus. Die paar CEOs regen mich nicht auf.
Stefan Giger
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Papperlapapp: wieviel hundert Millionen Franken Gewinn machen die Operator pro Jahr ? Die Kosten fr die Auktion knnen schliesslich ber 17 Jahre abgeschrieben werden.
AntwortenUlrich Raumer
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Besser wren fixe Lizenzgebhren und an der EU orientierte vorgeschriebene Maximalpreise. Dann knnen sich die auslndischen Firmen nicht mehr in der Schweiz eine goldene Nase verdienen. Quersubvention in Richtung EU gibt es wohl keine, der Gewinn wird direkt abgeschpft.
AntwortenMartin Schwizer
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Genau solche versteckte Preistreiber (schlussendlich Steuern) fhren dazu, dass uns das Hochpreistelefonieland Schweiz erhalten bleibt. Aber mit den Konsumenten in der Schweiz kann man das ja machen.
AntwortenPaul Meier
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absolut richtig, kann nur beipflichten.
Hans Rechsteiner
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Wer verkauft denn? Wer macht die Preise? Weg vergiebt die Lizenzen? Warum wird darueber nichts geschrieben?
AntwortenHans Rechsteiner
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Koennte vielleicht BR Leuthard meine Fragen beantworten? Die Frau, die uns auch die Preiserhoehungen bei der Bahn eingebrockt hat.
Peter Kaegi
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Wundere mich schon ewig warum die Telekommunikation an der Grenze halt macht. Das Monopol wird weiterhin geschtzt wie keine andere Branche.
AntwortenKurt Frueh
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Wann findet das statt?
AntwortenPeter Studer
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Und zu bezahlen hat den Geldsegen am Schluss der Konsument. Braucht man sich nicht wundern, wenn die Preise fr die Kommunikation hoch bleiben.
AntwortenLutz Seifert
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Naja, und warum ist dann UMTS so teuer, wenn die Lizenzen, wie im Text beschrieben, fr den Mindestpreis verscherbelt wurden? Ich hoffe mal auf echte Konkurrenz…
Marc Peer
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Bei der letzten Bieterrunde vor ein paar Jahren nahm der Bund bloss je mikrige 50 Mio pro Lizenz ein. Die Telefoniepreise blieben trotzdem ein mehrfaches Hher als im Ausland, wo notabene Milliarden fr die Lizenzen bezahlt wurden.
peter peter
18
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Herzlichen Dank fr die hohen Natel-Gebhren und Kosten – auch dies sind versteckte Steuern.
Ich bau mir mein eigenes Netz
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